~ Gedanken über die Welt ~

Beiträge mit Schlagwort ‘Krisenanalyse’

Eine Milliarde für Notre-Dame im sechstreichsten Land der Erde, in dem 150.000 Menschen obdachlos sind, fast zehn Millionen unter der Armutsgrenze leben, jede/r Dritte kein Geld für den Arzt hat und jede/r Fünfte für ausreichend Lebensmittel: Ein Staat, der vor allem für die Zerstörung Libyens verantwortlich ist, in dessen Hauptstadt in der Zeit des Brandes der Pariser Kirche Menschen von einschlagenden Raketen getötet werden, weil Frankreichs und die anderen Nato-Strategen dort das Gewaltmonopol des Staaten zerstört haben: Verhindern werden sollte damit, dass Libyen mit der Einführung der geplanten afrikanischen Währung Frankreichs Kontrolle über seine früheren Kolonien verliert und der Westen die Kontrolle der afrikanischen Rohstoffe. Es wird Zeit, dass die Erniedrigten in Afrika und Europa zusammenkommen und gemeinsam das durchsetzen, was ihnen nach der Menschenrechtserklärung zusteht: Ein Leben mit Menschenwürde und in Frieden!

JA! Das kann ich nur zu 100% unterschreiben! Beschämend, sozial völlig ungerecht und fürchterlich traurig! #NotreDame #Frankreich

„…Eine Milliarde für Notre-Dame im sechstreichsten Land der Erde, in dem 150.000 Menschen obdachlos sind, fast zehn Millionen unter der Armutsgrenze leben, jede/r Dritte kein Geld für den Arzt hat und jede/r Fünfte für ausreichend Lebensmittel: Ein Staat, der vor allem für die Zerstörung Libyens verantwortlich ist, in dessen Hauptstadt in der Zeit des Brandes der Pariser Kirche Menschen von einschlagenden Raketen getötet werden, weil Frankreichs und die anderen Nato-Strategen dort das Gewaltmonopol des Staaten zerstört haben: Verhindern werden sollte damit, dass Libyen mit der Einführung der geplanten afrikanischen Währung Frankreichs Kontrolle über seine früheren Kolonien verliert und der Westen die Kontrolle der afrikanischen Rohstoffe. Es wird Zeit, dass die Erniedrigten in Afrika und Europa zusammenkommen und gemeinsam das durchsetzen, was ihnen nach der Menschenrechtserklärung zusteht: Ein Leben mit Menschenwürde und in Frieden!“

Die Reaktion der Superreichen auf die Zerstörung von *NOTRE DAME* erzählt uns eine MENGE über die Welt, in der wir leben…

innerhalb nur weniger stunden hat die elite frankreichs über EINE MILLIARDE EURO zusammengetragen, um eine abgebrannte kathedrale wieder aufzubauen. das ist toll. und mich interessiert gar nicht so sehr, wie sowas geht. nicht mir müsst ihr das erklären, sondern IHNEN:

150.000 menschen sind obdachlos in frankreich. die zahl hat sich übrigens in den letzten jahren mehr als verdoppelt. eine zweizimmerwohnung in paris kostet durchschnittlich um die 1200 €. über eine million junger französinnen und franzosen lebt in armut. hunderttausende junge leben bei ihren eltern, weil sie sich mit ihren 3 jobs keine eigene wohnung leisten können. die menschen ohne wohnung in paris und ganz frankreich sind mittlerweile SO viele, dass diese gruppe einen namen hat: „sdf“ – „sans domicile fixe“.

JoinIn-News - Die Welt zu einer sozialen, demokratischen, friedlichen und ökolgisch verantwortlichen Welt transformieren!

die reaktion der superreichen auf die zerstörung von *notre dame* erzählt uns eine menge über die welt, in der wir leben…

innerhalb nur weniger stunden hat die elite frankreichs über EINE MILLIARDE EURO zusammengetragen, um eine abgebrannte kathedrale wieder aufzubauen. das ist toll. und mich interessiert gar nicht so sehr, wie sowas geht. nicht mir müsst ihr das erklären, sondern IHNEN:

150.000 menschen sind obdachlos in frankreich. die zahl hat sich übrigens in den letzten jahren mehr als verdoppelt. eine zweizimmerwohnung in paris kostet durchschnittlich um die 1200 €. über eine million junger französinnen und franzosen lebt in armut. hunderttausende junge leben bei ihren eltern, weil sie sich mit ihren 3 jobs keine eigene wohnung leisten können. die menschen ohne wohnung in paris und ganz frankreich sind mittlerweile SO viele, dass diese gruppe einen namen hat: „sdf“ – „sans domicile fixe“.

knapp 10 millionen menschen leben in frankreich unterhalb der…

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„Ein Gesetz für solidarische Ökonomie“

Wirtschaft geht auch solidarisch!

„Ein Gesetz für solidarische Ökonomie, u.a in Griechenland“

Veröffentlicht am 20. Juni 2017 von georgbrzoska.

Artikel von Margarita Tsomou aus OXI, Juni 2017.

Margarita Tsomou ist Mitherausgeberin des „Missy Magazine“, Kulturarbeiterin und Aktivistin zwischen Deutschland und Griechenland.“

„Seit Jahren befindet sich die griechische Gesellschaft in Transformation – neben Verzweiflung und Arbeitslosigkeit jedoch, hat die Krise auch neue Prozesse angestoßen: in den letzten 5 Jahren ist im Land eine beeindruckende Konjunktur graswurzelbasierter Solidaritätsinitiativen zu beobachten – es boomen die unentgeltlichen Tauschnetzwerke, die Umsonstmärkte, der ökologische Selbstanbau, die Kooperativbetriebe und Selbsthilfenetzwerke.
Lange handelte es sich um ein Feld, das aus inoffiziellen Zusammenschlüssen kleiner und mittlerer Kollektive bestand, die weder eine Rechtsform hatten noch in einen institutionalisierten Rahmen eingeordnet waren. Im Laufe der letzten Jahre jedoch sind diese Initiativen zu dem angewachsen, was man gemeinhin den „dritten Sektor“ nennt: nun beginnt man sich zu professionalisieren und Pionierarbeit zu leisten für den Aufbau der sogenannten SSE (Social Solidarity Economies) – der sozialen Ökonomien, die mittlerweile offiziell 10% des europäischen Wirtschaftsvolumens ausmachen.“

griechenlandsolidarität

Artikel von Margarita Tsomou aus OXI, Juni 2017

margarita_tsomou Foto: privat

„Seit Jahren befindet sich die griechische Gesellschaft in Transformation – neben Verzweiflung und Arbeitslosigkeit jedoch, hat die Krise auch neue Prozesse angestoßen: in den letzten 5 Jahren ist im Land eine beeindruckende Konjunktur graswurzelbasierter Solidaritätsinitiativen zu beobachten – es boomen die unentgeltlichen Tauschnetzwerke, die Umsonstmärkte, der ökologische Selbstanbau, die Kooperativbetriebe und Selbsthilfenetzwerke.
Lange handelte es sich um ein Feld, das aus inoffiziellen Zusammenschlüssen kleiner und mittlerer Kollektive bestand, die weder eine Rechtsform hatten noch in einen institutionalisierten Rahmen eingeordnet waren. Im Laufe der letzten Jahre jedoch sind diese Initiativen zu dem angewachsen, was man gemeinhin den „dritten Sektor“ nennt: nun beginnt man sich zu professionalisieren und Pionierarbeit zu leisten für den Aufbau der sogenannten SSE (Social Solidarity Economies) – der sozialen Ökonomien, die mittlerweile offiziell 10% des europäischen Wirtschaftsvolumens ausmachen.

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