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Beiträge mit Schlagwort ‘Euro’

Deutschland, Italien, Frankreich, usw. bestrafen Griechenland durch Vorenthaltung von Milliarden Euro Zinsen!

Deutschland, Italien, Frankreich, usw., bestrafen Griechenland durch Vorenthaltung von Milliarden Euro Zinsen!

Veröffentlicht am 31. Oktober 2017 von georgbrzoska.

Dass Deutschland von der „Rettung“ Griechenlands profitierte, ist eigentlich gemeinhin bekannt. Dennoch… Lest selbst:

Euronews 30.10.2017: „Im Rahmen einer Vereinbarung zwischen den Gläubigern Griechenlands im Jahr 2012 hatten die Mitgliedstaaten der Eurozone, die griechische Anleihen gekauft hatten, zugesagt, die Zinserträge der griechischen Zentralbank zurückzugeben. Fünf Jahre später ist das nicht so ganz eingetreten.“

„Fünf Jahre später wissen wir, dass diese Käufe von Staatsanleihen sehr lukrativ waren. Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank, hat kürzlich in einem Brief an Europa-Abgeordnete geäußert, dass die nationalen Zentralbanken des Euroraums seit 2012 insgesamt 7,8 Milliarden Euro an Zinsen verdient haben. Wer hat am meisten profitiert? Und was ist aus diesem Geld geworden? Eine Euronews-Recherche.“

griechenlandsolidarität

Euronews 30.10.2017: „Im Rahmen einer Vereinbarung zwischen den Gläubigern Griechenlands im Jahr 2012 hatten die Mitgliedstaaten der Eurozone, die griechische Anleihen gekauft hatten, zugesagt, die Zinserträge der griechischen Zentralbank zurückzugeben. Fünf Jahre später ist das nicht so ganz eingetreten.“
„Fünf Jahre später wissen wir, dass diese Käufe von Staatsanleihen sehr lukrativ waren. Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank, hat kürzlich in einem Brief an Europa-Abgeordnete geäußert, dass die nationalen Zentralbanken des Euroraums seit 2012 insgesamt 7,8 Milliarden Euro an Zinsen verdient haben. Wer hat am meisten profitiert? Und was ist aus diesem Geld geworden? Eine Euronews-Recherche.“ weiterlesen

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„Ein Gesetz für solidarische Ökonomie“

Wirtschaft geht auch solidarisch!

„Ein Gesetz für solidarische Ökonomie, u.a in Griechenland“

Veröffentlicht am 20. Juni 2017 von georgbrzoska.

Artikel von Margarita Tsomou aus OXI, Juni 2017.

Margarita Tsomou ist Mitherausgeberin des „Missy Magazine“, Kulturarbeiterin und Aktivistin zwischen Deutschland und Griechenland.“

„Seit Jahren befindet sich die griechische Gesellschaft in Transformation – neben Verzweiflung und Arbeitslosigkeit jedoch, hat die Krise auch neue Prozesse angestoßen: in den letzten 5 Jahren ist im Land eine beeindruckende Konjunktur graswurzelbasierter Solidaritätsinitiativen zu beobachten – es boomen die unentgeltlichen Tauschnetzwerke, die Umsonstmärkte, der ökologische Selbstanbau, die Kooperativbetriebe und Selbsthilfenetzwerke.
Lange handelte es sich um ein Feld, das aus inoffiziellen Zusammenschlüssen kleiner und mittlerer Kollektive bestand, die weder eine Rechtsform hatten noch in einen institutionalisierten Rahmen eingeordnet waren. Im Laufe der letzten Jahre jedoch sind diese Initiativen zu dem angewachsen, was man gemeinhin den „dritten Sektor“ nennt: nun beginnt man sich zu professionalisieren und Pionierarbeit zu leisten für den Aufbau der sogenannten SSE (Social Solidarity Economies) – der sozialen Ökonomien, die mittlerweile offiziell 10% des europäischen Wirtschaftsvolumens ausmachen.“

griechenlandsolidarität

Artikel von Margarita Tsomou aus OXI, Juni 2017

margarita_tsomou Foto: privat

„Seit Jahren befindet sich die griechische Gesellschaft in Transformation – neben Verzweiflung und Arbeitslosigkeit jedoch, hat die Krise auch neue Prozesse angestoßen: in den letzten 5 Jahren ist im Land eine beeindruckende Konjunktur graswurzelbasierter Solidaritätsinitiativen zu beobachten – es boomen die unentgeltlichen Tauschnetzwerke, die Umsonstmärkte, der ökologische Selbstanbau, die Kooperativbetriebe und Selbsthilfenetzwerke.
Lange handelte es sich um ein Feld, das aus inoffiziellen Zusammenschlüssen kleiner und mittlerer Kollektive bestand, die weder eine Rechtsform hatten noch in einen institutionalisierten Rahmen eingeordnet waren. Im Laufe der letzten Jahre jedoch sind diese Initiativen zu dem angewachsen, was man gemeinhin den „dritten Sektor“ nennt: nun beginnt man sich zu professionalisieren und Pionierarbeit zu leisten für den Aufbau der sogenannten SSE (Social Solidarity Economies) – der sozialen Ökonomien, die mittlerweile offiziell 10% des europäischen Wirtschaftsvolumens ausmachen.

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Sahra Wagenknecht über die Aufgaben und Möglichkeiten für die Europäische Linke

Sahra Wagenknecht auf der 21. Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin am 9. Januar 2016:

So, wie der Euro konstruiert wurde, war er bewusst konstruiert, Lohndumping in Euro-Europa zu befördern. Das war der Hintergrund und war kein Zufall und kein Nebenprodukt. Und das bedeutet aber natürlich für Europa:

Wir haben nicht nur deshalb neoliberale Politik in Europa, weil wir neoliberale Regierungen haben, das ist nur die halbe Wahrheit. Die ganze Wahrheit ist, dass wir auch deshalb neoliberale Politik haben, weil wir neoliberale Verträge und neoliberale Institutionen etabliert haben, die jetzt auch Regierungen, die eigentlich was anderes wollen, Vorschriften machen können und davon auch reichlich Gebrauch machen. Wir haben es doch alle in Griechenland erlebt. Also, in Griechenland ist ja nun der Beweis erbracht worden, dass man heutzutage für Staatsstreiche keine Panzer mehr braucht, sondern dass es reicht, wenn man Mario Draghi an seiner Seite hat und die Banken. So kann man im Grunde eine Regierung, wie zuletzt die eigentlich linke SYRIZA-Regierung in Griechenland, wirklich völlig auflaufen lassen.

Und das heißt natürlich auch, und ich finde, darüber müssen wir als Linke diskutieren, wenn wir über die Aufgaben von Linken in Europa und Deutschland diskutieren: Es gibt ohne einen Plan B in Europa derzeit keine linke Politik. Und die Probleme Griechenlands würden sich genauso in Spanien, in Portugal oder in anderen Ländern stellen, weil die Institutionen so geschaffen wurden, um diesen Regierungen alle Möglichkeiten zu nehmen.“

Interview mit Jean Ziegler

In einem Interview mit dem Nachtmagazin der ARD, kritisierte der Schweizer Soziologe und UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, Jean Ziegler, angesichts der Eurokrise das Verhalten der Banken. Seine Meinung ist eindeutig:

„Die Bürger müssten bezahlen – aber für die Banken gebe es keine Auflagen. Das sei skandalös. Aber eines Tages komme der „Aufstand des Gewissens“ gegen den „Bankenbanditismus“, erklärt Ziegler.

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