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Archiv für die Kategorie ‘Naher und Mittlerer Osten’

„Warum der Deal mit der Türkei eine Schande für Europa ist“

„Stellungnahme von Pro Asyl zum EU-Türkei-Deal: “Ein bitterer Tag für Flüchtlinge: Der schmutzige EU-Türkei-Deal ist in trockenen Tüchern. Alle Schutzsuchenden, die aus der Türkei in die Europäische Union gelangen, sollen wieder dorthin zurück geschickt werden. Europa verabschiedet sich von seinen Werten.

Wer aus der Türkei nach Griechenland gelangt, soll – nach einem schnellen pro forma-Verfahren – zurück in die Türkei abgeschoben werden. Im Gegenzug möchten die EU-Staaten für jeden syrischen Abgeschobenen einen syrischen Flüchtling aus der Türkei auf legalen Wegen aufnehmen. Um den bizarren Plan zu verdeutlichen: Nur wenn ein syrischer Schutzsuchender sein Leben bei der Überfahrt über die Ägäis riskiert und dann per Schnellverfahren zurückverfrachtet wird, entsteht ein Platz für einen anderen Schutzsuchenden aus Syrien, der dann legal und gefahrenfrei in die Europäische Union kommen darf.”

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aImage 4Stellungnahme von Pro Asyl zum EU-Türkei-Deal:            „Ein bitterer Tag für Flüchtlinge: Der schmutzige EU-Türkei-Deal ist in trockenen Tüchern. Alle Schutzsuchenden, die aus der Türkei in die Europäische Union gelangen, sollen wieder dorthin zurück geschickt werden. Europa verabschiedet sich von seinen Werten.

Wer aus der Türkei nach Griechenland gelangt, soll – nach einem schnellen pro forma-Verfahren – zurück in die Türkei abgeschoben werden. Im Gegenzug möchten die EU-Staaten für jeden syrischen Abgeschobenen einen syrischen Flüchtling aus der Türkei auf legalen Wegen aufnehmen. Um den bizarren Plan zu verdeutlichen: Nur wenn ein syrischer Schutzsuchender sein Leben bei der Überfahrt über die Ägäis riskiert und dann per Schnellverfahren zurückverfrachtet wird, entsteht ein Platz für einen anderen Schutzsuchenden aus Syrien, der dann legal und gefahrenfrei in die Europäische Union kommen darf.“           weiterlesen

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Bedrohung für das globale Finanzsystem

Ein Beitrag aus der jungen Welt vom 15.01.2015

War Gaddafis Idee, das Währungssystem Afrikas auf den libyschen »Golddinar« umzustellen, der wirkliche Grund für die westlichen Intervention in ‪#‎Libyen‬ im Jahr 2011? – Rainer Rupp analysiert.

 

„Im Jahr 2009 hatte Libyens Staatschef Muammar Al-Gaddafi – in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Afrikanischen Union – vorgeschlagen, das Währungssystem des Kontinents auf den libyschen »Golddinar« umzustellen. Darauf erinnerte im August 2011, also noch während der westlichen Intervention in dem nordafrikanischen Land, etwa Ilana Mercer im rechtskonservativen Internetportal worldnetdaily unter dem Titel »Endlich eine glaubwürdige Verschwörung«. Die Autorin sah schon damals darin den Grund für die Intervention von Frankreich, Großbritannien und den USA in Libyen und nicht in den angeblichen Sorgen um den »arabischen Frühling« und die »demokratischen Aufstände«. (…)

Ein weiterer Dorn im Auge war die libysche Zentralbank. Sie war nicht nur zu 100 Prozent in Staatsbesitz, sondern deren Vertreter achteten auch strikt auf die Unabhängigkeit der eigenen Währung, was ein großes Problem für die global operierenden Finanzkartelle war. (…)

Tatsächlich hatte jeder Schritt Gaddafis in Richtung stärkerer finanzieller und wirtschaftlicher Unabhängigkeit Libyens und der zentral- und westafrikanischen Großregion bei den westlichen Machteliten die Alarmglocken schrillen lassen. Der Plan zur Währungsumstellung auf den »Golddinar« sei wohl der eigentliche Grund für Gaddafis Entmachtung gewesen, »es musste nur noch ein Vorwand gefunden werden«, urteilte der Finanzberater und Herausgeber des Webportals The Daily Bell, Anthony Wile, seinerzeit. Denn »Gaddafis Plan hätte den ganzen afrikanischen Kontinent stärker und unabhängiger gemacht«.“

 

Zum kompletten Artikel: https://www.jungewelt.de/2016/01-15/013.php

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